Favelas : Mangroven und andere Ganoven


"Bahia Du Brasiu" - Brasillien 2020

 

Brasillien 2020

Zwei Kapitel und knapp vierzig Ausschnitte aus zwei Monaten „Bahia Du Brasiu“. Geplant war ein dreimonatiger Besuch von Freunden, das Besuchen eines Intensiv Kurses in Portugiesisch und besuche im Amazonas. Entspannte Ferien und Eindrücke in eine fremde Kultur und Natur, doch es sollte alles anders kommen, im speziellen dann noch abgerundet durch das Corona Virus.

Kapitel 1 : Auf dem Weg - „Puff Puff - Bäng Bang“

Die Ankunft von Diamond in „Salvador Airport“ wurde eingeleitet und untermalt vom Fakt das der Weggefährte Karo fünf Stunden nicht auf SOS Anrufe antwortete. Die fünf Ersatzakkus von Diamond für seine Kameras gingen „verloren“ in Amsterdam am Flughafen und sein komplettes Bargeld in Rio De Janeiro, folgend auf eine Mord Drohung seines vor ihm sitzenden Passagiers im Flug dorthin.

Diamond wurde von der Polizei und der Touristenaufsicht, den Verkäufern und allen anderen Stellen am Flughafen mit seinem „Gringu“ Look und seinem nicht vorhandenen Portugiesisch nur ausgelacht und durch gewunken.
Spott und Hohn zu empfang und die drei Ladegeräte für das Telefon leer, was jetzt?

Diamond entscheidet sich kurzum zum Fussmarsch nach „Ilheus“. Unwissend um die Zeit die das wohl mit sich bringen wird, sich orientierend an der Richtungsgebung durch eine Abbildung der Küstenlinie Richtung Süden der Küste entlang im Flugzeug mit dem er kam.

Dieses war der Start eines Abenteuers das begleitet werden sollte von ständiger Todesangst viel Fussmarsch und Radfahren bis zum Status des Spitzensportlers, von einem Alligator der eine Oase freigibt unter riesigen Palmen, von Hilferufen hin Richtung „Indigenious personas“ und viel Speis und Spucke.

Kaktus Feigen und allerlei andere Früchte in der Natur, Das hinterlassen meiner Winterjacke, meines Mikrofons, meiner Schamanen Federn und meines Regen Trickots und anderen Kleidern um Gepäck zu reduzieren, drei gestohlene Fahrräder und drei gestohlene Boote sollen den Weg begleiten.
Gestohlen weil ab einem bestimmten Zeitpunkt NUR noch das „Überleben“ zählt.

Weil Diamond auf seinem Weg die Info erhalten hat das der Saft der Kaktus Feigen (abb. Foto unterwegs gezeigt) gut für die Augen sein soll drückt er sich diese in die Augen unterwegs, braucht aber heute noch immer eine Brille mit der gleichen Sehstärke.
Er kämpf sich durch Sanddünen, dabei wird er gebraten und verbrannt von gefühlten 1000 Grad Sonne.
Als er endlich ein Dorf entdeckt und sich als „Plejader“ vorstellt wird ihm Hilfe angeboten aber er schlägt aus und eilt weiter Richtung „Ilheus“.
Richtung dem Weggefährten „Kanu“ und „Pick-Locku“. Richtung „San Miguel“ vorwärt^s Richtung dem Haus von „Kanu und Laisa“.

Schwank 1.0

Es regnet, rieselt und giesst vor sich hin. Diese Nacht habe ich 2-3 Stunden schlaf gefunden. Dies ist seit ca. Zwei bis drei Wochen, mit ein paar Ausnahmen, zu meinem Standart geworden.
Damit komme ich echt gut zurecht, es bringt einfach Dauerspannung und extreme Wachsamkeit -awarness total- mit sich. Der Jäger ist erwacht.
Allerdings ist mein Ohr von Maden befallen und ich habe starken Juckreiz am ganzen Körper und starken Ausschlag an beiden Arschbacken und über beide Schulterblätter und Partien verteilt weil ich unter und so in einem Termitennest übernachtet habe vor fünf Tagen.
Dieser Juckreiz lässt mich zusätzlich kaum pausieren, entspannen,, runterfahren oder schlafen.
Ich war bis anhin drei Mal im Spital betreffend des Maden- und Wurmbefalles in meinem Ohr und habe immer noch welche. Zweimal davon in Valencia und einmal auf meinem Weg nach „Salvador Rodividiario“ zwischen „Serra Grande“ und „Valencia“ in einem Örtchen Namens „Nhilo di….“ (Diamond erinnert sich nicht genau weil deportiert von dort durch die „Policia Militaria“ mit dem Auto im Dunkeln).
Nach Rodividiario dort eine neue Brille auf mich wartet und weil in „Salvador Pitaxu das „Aspeci“ ist und dort mein Telefon und meine Kopfhörer bewacht von und bei „Danijelu“ dem Grossen.

Dieser wartet nun seit gut zwei Wochen auf meine Rückreise und hat mittlerweile bestimmt beschlossen (vereinbart waren max. Drei Tage) das ich tot bin, verschollen auf den Strassen von „Bahia Du Brtasiu“.
Dies hatte ich per Handschlag besiegelt und garantiert, unwissend und torhaft zugleich.
Und zugleich bereichern immer wieder Wunder die sonnigen doch manch einst regendurchzogenen Tage.

Ich hatte lange Stunden und Tage des nichts (Essen und Verpflegung / Reize) hinter sich Ich auf eine Oase bewacht von einem kleinen Alligator stiess, welcher aber auf mein Stampfend und Gelärmt hin Platz machte.
Auf exotische Vögel und Schmetterlinge, Feigen, Beerenfrüchte und einen grossen Naturpool unter grossen Palmen stiess, wo ich mich niederlassen und entspannen, erholen und durchatmen konnte, einzigartig und wunderbar, schlichtweg paradiesisch.

Schwank 1.1 :

Auf meinem Fussmarsch, ausgehend von „Salvador Airport“ kam ich wortwörtlich sterbend, bezugnehmend auf orientierungslos- Gleichgewichts- und starke Atemprobleme und Schwierigkeiten, nach zwei Tagen Fussmarsch, wie ich da, nach vier durchzecht- zockt- gearbeiteten Nächten auf Amphetamin - ohne Schlaf - dem Strand folgte nach „Salvador City“.
Dort fand ich eine Apotheke auf und stachelte um Hilfe flehend und bittend hinein.
Das einzige was mich erwartete war ein freundliches Lächeln und der Verweis mich im und am Meer zu kurieren.
Ich schwankte, bepackt mit meinem Manns-grossen Mammut Rucksack bepackt, also Richtung Meer. Auf dem Weg wurde ich von einer schwangeren „vagabunda“ abgefangen und mit Essen versorgt.
Ihr Begleiter war der multisexuelle „Marcus“ welcher mich noch gut 24/7 weiterbegleten sollte. Auf diesem Fortgang beraubte dieser mich, versuchte mich mehrfach zu vergewaltigen und mir einen zu blasen was ich mit Morddrohungen und klaren physischen Zeichengebungen abwehren konnte.

Hier muss angemerkt werden dass ich stets, und das gilt für alle folgenden Geschichten meiner Person und der Charaktere Diamond, dem Gesetz folgte das ich keinen Schaden anrichten darf da ich der Sprache, Kultur und der Gesetzhandhabung nicht kundig und mächtig war.

Da ich nun also zu Tode erschöpft und beraubt meiner Sinne sowie vieler meiner Sachen, insbesondere meines Bargeldes, war, machte ich mich auf den Rückweg Richtung „Salvador Airport“.
Meine Haut war „tief-Krebs-rot und um sicher einen Zentimeter angeschwollen, also ein „Cervelat“ auf Beinen. Was meine Beine zum, Glück gut schützte war meine lange Unterhose.
Schon am ersten Tag des Rückweges wurde ich von einer Afro-Afrikanischen Strandverkäuferin herangewunken, dankend nahm ich dies an und erhielt Wasser zum trinken, erst eine, dann zwei Flaschen, ein Wunderwerk der Gefühle für Körper und Geist.
Anschliessend gab mir diese 4 Reis (Währung in Brasilien) um an den Flughafen mit dem Bus.
Dort angekommen zögerte ich keine Sekunde und ging auf das Büro des Flughafens. Dort wurde ich Verständnisvoll empfangen und mir wurde Gehör geschenkt und Hilfe garantiert. Von dort wurde ich dann an die „Policia Militaria“ weiterverwiesen welche mir, was zur Gewohnheit werden sollte, nicht weiterhelfen sollte sondern mich wieder ins nichts hinaus schickte und in die Arme der Touristen Aufsicht, welche bei der fünften Begegnung mit Androhung von Verzeihung und Wegweisung vom Gelände reagierte.


Kapitel 2 : Erlebnisse & Momente - one step@a time

Abschnitt 1 - immer & immer wieder :

Die Gangster haben Diamond alles gestohlen, Sie haben ihn ausgeraubt, das einzige was ihm blieb war sein heiliges Leben und die Freude daran.

Abschnitt 2 - Fahr- & Holpernd :

Diamond flüchtet, mit einem in den Favelas wo er bestohlen wurde „gerippten“ Fahrrad. Er fuhr blindlings los Richtung Salvador (500km). Er sollte über „Serra Grande“ (wunderschön und freundlich)  zum Checkpoint „Itacare“ kommen und von dort bis nach „Guaibim“. Dort wurde er aber von „Rangers“ mit Jagdhunden abgefangen und zurückgeschickt Richtung „Atracadouro Bom Jardin“ (superfreundlich) weil der Strand offenbar überwachter und gesperrter Privatgrund war.

Auf diesem Weg begegnete Diamond drei Leichen von Menschen und fünf von Toten Hunden (getötet). Im Notfall erhielt er immer zu Essen und zu trinken und war so „Notversorgt“.
Am Checkpoint „Itacare“ angekommen, entkräftet von der Tour mit dem Holperrad, bei welchem das Ritzel nicht mit der Kette übereinstimmte und es so ständig stotterte im Antrieb, dreimal pro Umdrehung um genau zu sein, Klink, Dingel Dingel, Kling, Kling, Dingel, Dingel, Kling, in diesem Rhythmus,
Brach Diamond beinahe zusammen als die Militaria Police ihn wieder auf seinen Weg und Weg von der Stadt wies.
Dies führte dazu das Diamond seinen Manns-Grossen Mammut Rucksack Oberhalb einer Weggabelung im Dschungel vergrub.

Unterwegs stieg Diamond auch in eine Kirche ein, wo er seine Machete, Kamera, Datensätze und Memory Karten verlieren sollte weil er in der Anschliessenden Versorgung durch Krankenwagentransport, Krankenhaus und Deportation ins Niemandsland durch die „Militaria Policia“ im Halbdunkeln die Orientierung komplett verlor.

Abschnitt 3 - Rückblick & Innensicht :

Als wie Diamond in „Salvador Rodividiario“ am Busbahnhof, von „Salvador Airport“ her kommend, angekommen war, buchte er sich ein Ticket nach „Rio De Janeiru“, deckte sich ein mit Uhr Brillen und Musik Abspiel-Gerätschaften wie Kopfhörer und Boxen.

Wie es um diese dann geschehen sollte und was aus dem Ticket wurde kann der fleissige Leser / die fleissige Leserin den Anfangsabschnitten / dem ersten Kapitel entnehmen.

Für Diamond war dieses erneute Scheitern sehr eindrücklich und hat alles in allem einige Spuren in seinem Herz und seiner Seele hinterlassen. Es hat ihn zu Gott geführt. In eine beständige und innige Verbindung zu Jesus und der heiligen Mutter. Es hat ihm die Scheuklappen abgenommen und ihm das Prinzip von „Fressen und gefressen werden“ nahegebracht und verständlich aufgezeigt was dieses meint und bedeutet, weil am eigenen Leib erfahren. Es hat seine Naivität auf Bewusste Wahrnehmung und drei Fach Check „before chillax“ geschaltet und ihn in sein Zentrum gerückt.

Abschnitt 4 - Favelas und Nachtleben :

Diamond vermerkt hier ausdrücklich das alles Menschen im Nachtleben der Favelas, also ab ca. 00:00 auf Crack sind, also „Drugados“ und „Vagabundos“. Es ist eine Menschenfeindliche und unbarmherzige Welt und der Tod warten hinter jeder Ecke in der Nachtzeit.

Abschnitt 5 - Zeichen & Farben :

Der Kauf des „Bikes“ für 1000 Reis war begleitet von einer klaren Geste von Gott, dem heiligen Geist und der Heiligen Mutter, einer Geste welche sich zu einem späteren Zeitpunkt im Zwiegespräch mit einem Rastafarai Paar wiederholen sollte, dem erscheinen eines Doppelregenbogens am Himmelszelt.
Dieses Zeichen ist für Diamond unmissverständlich der Stempel aller Götter und Möchte welches die Aktion und Begegnung positiv und mit Fürsprache und so Freude und Liebe untermalt und gutheisst.

Abschnitt 6 - Massnahmen & Umstände :

Sicher und im Minimum 50 Personen haben Diamond auf seinen gut sechs Wochen auf den Strassen und Gassen, dem Meer und Dschungel von „Bahia Du Brasiu“ versucht das Leben zu nehmen.
Er reagierte mit Massnahmen wie zum urinieren nicht mehr anzuhalten, ständiger Um- und Klarsicht, nie länger als 3-5 Stunden an einem Ort aufhalten und ständig vorwärts zu preschen, sich von nichts aufhalten lassen und nie umzukehren oder zurückzuschauen.

Abschnitt 7 - Pleiten & Pannen :

Wie besagt war das Rad mit dem Diamond durch die Berg- und Hügellandschaft con „Ilheus“ nach „Guaibim“ fuhr hatte so seine Macken. Eine, neben dem Holpergang war, das es ca. Stündlich Speichen verlor, besonders am Hinterrad.

Gerade heute, wie Diamond wieder in seiner Heimat ist durfte er vergnügt und bereichert durch den Moment feststellen das es ein Wahnsinnn von Freude und ein Riesengeschenk ist ohne grossen und Randvoll beladenen Mammut Rucksack und mit einem gut gerichteten und justierten Bike durch den Wald und die Hügel zu sausen.

Die Speichen konnte er mit einem Werkzeug dass er aus einer Motorrad und Autowerkstatt Entsorgungsstelle hatte, dem Schaft für das Bremskabel am Bremshebel eines Motorrades. Von denen hatte Diamond gleich zwei mitgenommen den Sie liegen gut in der Hand und eignen sich gut für einen allfälligen Zweikampf.
Wie gesagt „Wachsamkeit“ und „Umsichtiggkeit“ waren selbst im Schlaf von Diamond das Minimum am Selbstverständlichkeit.
Drei Mal wachte Diamond auf seinem Weg Richtung „Salvador“ welcher wie besagt in „Guaibim“ bei den Rangers und Jagdhunden enden sollte, mitten aus dem Schlaf auf und er hörte rasche Schritte Näherkommen und einen stampfenden zum Schluss.
Worauf er, schlafend neben seinen jeweils noch immer brennenden Feuern, aufsprang, in einer Hand seine Machete und in der anderen einen Stock, oder die Bremshebel auf links und rechts verteilt und laut Alarmschlagend, worauf die Schritte sich schnell entfernten und Ruhe war anschliessend, Diamond anschliessend aber immer weiterzog.

Abschnitt 8 - die Familie & ihre nicht zu erschütternde Unterstützung :

Geliebte Mutter, geliebter grosser Vater, geliebter Vater, geliebte Freunde die Ihr da wart. Ohne euch wäre Diamond jetzt nicht zu Hause. Er würde als „Vagabundo“ und „Outlaw“ durch Südamerika ziehen.
Er kann auf der intellektuellen Basis nicht genau sagen was er besser findet, bei aller Konzentration und abgleichen, Allerdings dann doch.

Was er aber mit Sicherheit sagen kann, ist das er sich in diesem Moment, sitzend in „Ilheus“ im „Vida Nova“ der Enzugsstation für Drogensüchtige, dem Spital welcher den „Gringu“ aufgenommen und sehr, sehr viel gemacht hatte zu diesem Zeitpunkt und noch viel mehr für ihn machen sollte, saugut und wohl fühlt.
Versorgt mit seinen legalen Drogen für seinen manisch depressiv ausgerichteten Geist, mit Swimmingpool, einem Traum von Essen und superfreundlich- und hilfreichen Betreuern und Menschen.

Abschnitt 9 - the Rip @ the trip :

Auf seinem Weg sollte Diamond vom Beraubten zum Räuber werden. Er sollte die Perspektiven von Leben und Sein, hin zu Überleben und sein wollen wechseln und auf diesem Weg des Perspektivenwechsels vier Fahrräder stehlen, ein Handy, zwei Portemonnaies, einen Rucksack, Motorradschlüssel und drei kleine Schiffe zum Übersetzen oder Vorwärtskommen in den Flüssen und besonders den Mangroven.

Abschnitt 10 - La „Lavenderia“ & die Favelas :

Als Diamond im Hotel „Paradiso“ nächtigte war vom Eingang her gesehen, Blick auf die Strasse vor dem Hotel, zur rechten Seite eine von Portugiesen betriebene Wäscherei, eine „Lavenderia“.
Dort sollte Diamond seine Sachen, jeweils über Nacht und bis zu einer Wartezeit von gut 12-16 Stunden, waschen lassen.
Frischgebügelt, gereinigt und zusammengelegt erhielt er jeweils seine grossen Waschpackete zurückgebändigt.
Versorgt war Diamond da eigentlich gut wenn nicht das undefinierbare und nicht zu erklärende Aufschlagen des Preises für die Übernachtung und Diamond`s nächtliche Spaziergänge gewesen wären.

Spaziergänge die zu Begegnungen wie jene zu Christopher Chamau Dos Santos und anderen führten welche in diesem Bericht noch ausgeführt werden.

Abschnitt 11 - Sprache & Tiere :

Die Einzigen Vögel auf die Diamond vertrauen konnte betreffend Gehrichtung und allgemeine Orientierung waren weisse Vögel, besonders Reiher und zum Teil Adler (wenn einzeln und nicht zu mehrt).

Alle anderen Vögel und Tiere führen einem in die Irre. Allen voran, und die sind am häufigsten, und in grossen Ansammlungen anzutreffen, die Geier.
Das Wetter, die Natur und die Tiere, alles ist ein unwegsames Labyrinth und es gilt nur ein Gesetz: „Fressen und Gefressen werden“, und alle basteln fleissig und Zielgerichtet an der ausgefeiltesten Stolperfalle und Fallgrube, an der pfiffigsten Bärenfalle und dem unsichtbarsten Treteisen.

Abschnitt 12 - Der Dschungel & sein Wunder :

Die zweite4 Fahrt nach „Ilheus“ war ruhig und gemütlich. Ich fuhr mit dem Bus von Salvador ausgehend dahin. Die Busse sind Klimatisiert und bieten grosse und bequeme Liegesitze an (sechs bis acht Stunden fahrt), sie sind schlichtweg ein Traum zum Reisen.
In „Ilheus“ beim „Pick Loko“ angekommen, der Partyresidenz Kayu’ s, dem Weggefährten Diamands, in dem seine Eltern residieren, wurde er Wiedererwarten statt aufgenommen, vertrieben und davongejagt.
So machte er sich, ausgerüstet mit seinem Fahrrad unterwegs nach „Sao Migel“ dem Zuhause von Kaju.
Doch auch dieser drohte mir ihm mit Polizei und Gefängnis falls er das Grundstück nicht verlassen oder betreten sollte.

Darauf liess ich mich, denn böse Menschen singen keine Lieder, in der „Carote“ Bar nieder und lauschte, Filmte und fotografierte (Leider alle Daten und Kameras weg vor der Heimreise) ich einen Gitarristen und Sänger.
Gleichzeitig war auch ein Fischer Namens „Johnny“ anwesend und ein anderer Fotograf welcher aber fortgeschickt wurde.
Diamond wurde infolgedessen zu Jonny nach Hause eingeladen und dort aufgefordert sich eine Runde Schlaf zu gönnen.
Diamond war reichlich erschöpft aber er traute der Situation nicht wirklich. Er räkelte sich auf der Couch doch fand keinen Schlaf. Daraufhin lud „Johnny“ Diamond auf eine Runde Kockain ein welche fatale folgen hatte.
Johnny bediente sich bei der Kokain Runde an Diamonds Penis indem er ihm einen lutschte und ihn Ritt, sprich ihn vergewaltigte in einem Nebengebäude, und in dieser Zeit stahlen Mitglieder der Familie Johnny sein I Phone 7 und sein Brasilianisches Telefon.

Abschnitt 13 - politischer Flüchtling & sonstige Vergewohltätigungen :

Die Sonderkomissieon der Favela-Polizei der Zentrale „Bahia Du Brasiu“ Traf auf Diamond wie dieser Hilfe bei Ihnen suchte und daraus sollte sich folgendes Szenario ergeben.
Als Diamond einen Polizeiposten aufsuchte wurde er mit offenen Armen und mit Freuderufen und wilder Gestik in Empfang genommen.
Anhand der Abbilder seiner Persdomn die durch die Hände der Beamten flatterten konnte Diamond die Aufruhr nachvollziehen, es wurde nach ihm gefahndet, es musste durch seine Familie eine Vermisstmeldung lanciert worden sein.
Diese Vermutung und Annahme sollte sich dann auch als Richtig und so als Antwort auf sein gesendetes S.O.S herausstellen.
Das ihm von der Seite der des Schweizer Vizekonsuls die Einbürgerung angeboten werden würde überforderte Diamond latent. Den Polizisten sagte er dennoch zu in diesem Belangen, worauf er nicht an den Flughafen zur Abschaffung aber ins „Aspeci“ Asylanten- & Obdachlosenheim gebracht wurde zur Rehabilitation und Integration.
Geschichten zum „Aspeci“ sind diverse in diesem Erlebnisbericht vorzufinden.
Die Polizei „deportierte“ mich von „Salvador Rodovidiario“ nach „Salvador Pitaxu“ dem an der gegenüberliegenden Meeresseite zugewandten und nördlicher gelegenen Stadtteil der Millionenstadt.
Dies auf einer Blindfahrt hinten im Polizeiauto inmitten des Hauptverkehrs, mit Sirene und wenn möglich Vollgas.
Allerdings war das Gesamte Gepäck Diamonds noch im anderen Stadtteil im „Hotel Scorpio“ gegen Kaution weggesperrt.
Nach zwei-drei Tagen in der Auffangstelle entschied sich Diamond zu Fuss nach „Rodividiario“ zurückzulaufen und sein Gepäck zu holen, was ihm dann auch erfolgreich gelingen sollte.
Erfolgreich holte er auch sein Nokia 3.2 und Bluetooth Kopfhörer zurück aus einer Tankstelle in der Nähe des „Aspeci“ ebenfalls gegen Kaution.
Diese waren das Resultat des Feldzuges mit „Marcus“ dem multisexuellen der ihn dort zum Essen einlud und Diamond es dann hätte bezahlen sollen.
Bei seiner Rückkehr aus „Rodiviario“ (ein Tagesmarsch von ca. 12Stunden mit Teil Übernachtung im Freien) wurde er von einem „Taeser“ einem elektroschokschlag des Aufpassers in der Kirche empfangen, was ihm nicht so sehr behagte.
Der Schocker traf ihn am Kinn und fühlte sich an wie eine Riesefaust die ihm einen Schlag ins Gesicht versetzte.
Erfolgreich marschierte Diamond vom „Aspeci“ ausgehend auch an den „Salvador Airport“ und wieder zurück in zwei Tagen. Übernachten war immer im Freien in Verstecken oder Hohem Gras angesagt.
Warum der Elektroschocker (siehe weitere Geschichten) Diamond erreichte ist ihm bis heute unklar (während auch klar).

Die letzte und längste Tour war jetzt angesagt und zwar die nach „Ilheus“ um dort mit den Favelas alles wieder gerade zu biegen und sich Dinge zurückzuholen. Ja schliesslich waren alle Ampeln auf grün, drei von vier Aktionen hatten geklappt.

Die vierte Aktion (wie vorangehend und folgend dem weiteren Bericht zu entnehmen) sollte gründlich schief laufen und das COVID 19 die Rückreise definitiv sabotieren und verhindern.

Um sicherzugehen das ihm das Telefon und die Kopfhörer nicht gestohlen werden liess er die zwei Dinge bei Danijelu dem grossen im „Aspeci“ zurück.
Die Für 300Reis gefertigte Brille in Rodividiario wartet bis heute dort auf ihn.
Gar die „Western Union“ wurden geschlossen, Alles was Diamond aus seiner Situation hätte helfen können war „Fechada“ - geschlossen, auch die Touristen Information war nicht mehr bedient.
Auf seinem späteren Weg mit dem Rad wurde ihm der Zutritt zur Statt „Itacare“ versagt und durch andere Stätte wie „Camamu“ wurde er hindurchgeschleust ohne einkaufen oder sonstige Interaktion betreiben zu dürfen.
Es fuhren keine Busse, Schiffe oder Bahnen mehr, der Öffentliche Verkehr war lahmgelegt und Diamond von seinen Ressourcen abgeschnitten.
Alles Unterstand Ur-plötzlich der Quarantäne und vor jeder Stadt war die Militärpolizei 24/7 und vor jedem Dorf gefällte Bäume und Erdwälle die den Zutritt versagten.

Abschnitt 14 - Selbstbestimmung & Gottes Beitrag :

Nun denn, abgeliefert in „Salvador Pitaxu“ An der Rau Balla Agda n. 146 - 088 21376783 Tat Diamond erst sein bestes um dem Integraqtionsantrag statt zu geben.
Doch am ersten abendlichen Gottesdienst mit Untermalung eines Live Konzertes, ein interaktiver Gottesdienst sozusagen, als die ersten Musiker und Teilnehmer und Mitmenschen Diamonds in ekstatisches Rumgehure verfielen war für ihn klar, weg von hier, die Spinnen diese Christen. 
Die Musiker waren musikalisch und Stimmlich zudem schlecht aufgestellt, es war weder zum anhören noch zum hinsehen geschweige dem zum mitfeiern.
Diamond packte kurzentschlossen seine Sachen zusammen und verabschiedete sich.

Abschnitt 15 - Wohlwollen & Zwang und Einschränkung :

Und so tat ich dann auch, getreu dem Motto, Veni - Vidi - Vici. Beruhend auf dem Umstand und der Tatsache das ich mich nicht instrumentalisieren lasse, verliess ich dass „Safe-House“ „Aspeci“ mit meinen besten Wünschen und Grüssen und einer „Viola“ (Geschichte folgt später im Bericht) in den Händen. Dies um anschliessend erneut und wiederholt beschissen und beraubt zu werden.

Abschnitt 16 - Sprache & andere missverständliche Barrieren :

Manch einer der Diamond persönlich kennt oder um und ein wenig von ihm weiss mag sich fragen: „warum hat er sich nie gewehrt?“
Nun dieser umstand ist schnell erklärt.
Wenn ich Krawall verursache, sprich die Polizei auf eine Situation trifft wo ein „Gringu“ involviert ist welcher der Sprache weder mächtig ist noch sich erklären kann, wie gut wird das wohl für Diamond laufen sprich wie wären wohl die Verläufe solcher Verhöre und deren Ausgänge gewesen. Diese Frage sollte die Vorangehender die eröffnende Beantworten.

Abschnitt 17 - Das Bike das Lahmt & wie Diamond die Konsequenz erahnt :

Nun denn, der Kuchen ist gut angeschnitten, die vier Räder die Diamond auf seinen Reisen „gezockt“ hat sind ja in der bisherigen Weg- & Reisebeschreibung vermerkt und angeführt.
Das erste Rad Rad wurde wegen latenter „Selbstentspeichung“ und „Holpergang“ zugute dem folgen eines Bergbaches Richtung Meer, für einen Berliner in einer Bäckerei, verschenkt.
Durch dieses Abenteuer quer durch die Wälder und Mangroven bastelte sich Diamond einen Kompass der da sagt: „die Sonne geht im Westen auf und im Osten unter und der Norden ist den Büren, der Wind und Wetterseite dieser, abzulesen. Sprich Süden dementsprechend der Richtung der Äste bei Freistehenden Bäumen. Zusammen mit dem Umstand das Flüsse immer im Meer enden weil kleines zu grossem Wasser führt egal das alles ziemlich Sinn in Bezug auf Orientierung.
Erschwert wurde diese einfach bei bewölkten und regnerischen Tagen, aber von diesen gäbe es nur drei bis vier zusammengefasst.
Zwischendurch wurde Diamond auch in Flussbecken geführt die in riesige Flussdeltas mündeten und in Dschungel führten, was Diamond jeweils zurückweichen liess.
Das zweite Rad erlitt, wie Diamond von der Polizei Eskorte durch die Stadt welche nach wegweisung in „Camamu“ folgte, einen glatten und Fachmännisch nicht anders zu bezeichnenden, Lenkradbruch (komplett).
Dieses Rad hinterliess Diamond aber nicht unversehrt. Wohlbesonnen hackte er mit seiner Machete auf die Pneus des Rades ein & schrottete es komplett um seinem Frust und seinem „Anschiss“ ein Gesicht zu geben wie auch um es fahruntauglich zu machen für allfällige Finder.
Die Fortbewegung wurde Ausgleich durch Fussmarsch hin zum nächsten Rad und kommenden Städten ersetzt.
Dies endete nach wenigen Tagen in Valencia im Spital (siehe kommende und passierte Berichte) mit dem Krankenauto. Wie besagt zwecks entfernen der im Ohr und dessen (weil durch die OP vier Monate zuvor freigelegten) umgebendem Gewebe, während besonders an der Gehörwand nagenden und „raspelnden“, Maden.

Nach zwei Spitalaufenthalten mit nicht erfolgreichen Entwurmungen, sollte das dritte Rad dann folgen.

Welches mit Plattfuss vorne in Valencia enden und verbleiben sollte. Dies weil Diamond, wie er sich da notdürftig in einem leer stehenden Schulbus eingerichtet hatte um eine Nacht zu schlafen, von der Polizei und seinem Weggefährten Kajo aufgegriffen und gerettet wurde.
Dies führte dann wiederum dazu dass Diamond und seine Ferien im „Nova Vida“ Spital endeten, wo er genau in diesem Moment auf einem roten Plastikstuhl sitzt und diese Zeilen schreibt.

Abschnitt 18 - Freunde die beissen stören beim scheissen :

In „Salvador Rodovidiario“ angekommen löste Diamond ein Ticket nach „Rio De Janero“ und er kaufte sich eine Brille (welche bis heute dort auf Abholung wartet) sowie eine Musikbox. Auch JBL Kopfhörer zusammen mit Kleidern und Ringen sowie anderen kleinen Schmuck und eine Uhr.
All dies sollte er in der Umgebung des Busbahnhofes schon bald wieder verlieren, wie gewonnen so zerronnen.
Wie besagt all Dies und noch mehr, einzig und allein sein Kopf sollte ihm bleiben, worum er von Herzen dankbar ist.

Zur Übernachtung hatte er im Hotel „Paradiso“ gebucht, dort konnte er all seine Dinge sicher lagern und einstellen. Sowie es dunkel wurde packte den „Gringu“ die Abenteuerlust und er machte sich unterwegs um Bilder der Umgebung zu knipsen. Und so machte er sich auf nächtlichen Erkundungsgang.

Auf Diesem Rundgang verlor er als erstes seine neu erworbene Uhr im Tausch gegen zwei Gramm Kokain. An diesen erfreute er sich zwar gehörig allerdings wusste er auch dass er in etwa um das zehnfache überbezahlt hatte.
Anschliessend lernte Diamond „Christopher Chamau Dos Santos“ kennen. Einen neuen Weggefährten welcher die kommenden fünf Tage mit ihm verbringen sollte.
Christopher sollte ihm gehörig in seine Pläne scheissen wie sich zeigen wird.

Christopher beobachtete den, wie immer blauäugigen & gutgläubigen Diamond bei seinem Drogen - Uhren Tausch und nahm Fährte auf. Der bunte Hund roch förmlich die da entzündete Lunte.
Kurzentschlossen bewegte er sich aus der Dunkelheit auf Diamond zu und stellte sich ihm vor. Er repräsentierte sich als Favela Führer von zwei Favelas. Das welches gleich mit dem „Busbahnhof Rodovidiario“ verbunden war und das anschliessende.

Anschliessend nahm er Diamond auf nächtlichen Rundgang mit bei welchem er ihm seine Favelas, die zugehörigen „Crackies“ & „Vagabundos“ die Standverkäufer und Arbeiter welche für ihn arbeiteten, sowie die Gangster in den Favelas (bewaffnet und teils erst unwillig in der freundlichen Begrüssung) vorstellte. Die Runde sollte bis in den nächsten Tag hinein dauern. Auf der Tour und dem Zusammen Erleben empfahl sich Christopher mehrmals als Gastgeber und forderte Diamond auf nicht nach Rio zu fahren weil er sich hier einquartieren könnte.
Christopher gewann das Vertrauen Diamond`s schnell. Er war überzeugend in Bild, Tat und Ansage. Diamond war auch echt froh endlich anzukommen. Nach Wochen des Heimatlos durch „Bahia Du Brasiu“ Segelns in seinen Südamerika Ferien.
Er nahm die Einladung an, unwissend wie verschissen ihm diese Suppe werden sollte.
Der „Hans Guck in die Luft“ Diamond mit dem Herzen für „vier Pfoten“ nahm sich Christopher an die Brust und entschied sich diesem unter die Arme zu greifen. Er nahm ihn entgegen allen allgemeinen Empfehlungen welche er „so far“ erhalten hatte, zu sich auf sein Hotelzimmer und verpflegte ihn. Im Gegenzug nahm Christopher ihn mit in die Läden der Favelas und ging einkaufen mit ihm, so dass Diamond mit allem versorgt wurde was er sich wünschte.

Christopher tauchte am dritten Tag mit zwei Crack Huren im Zimmer auf was zu einem ziemlichen Streit führte zwischen den zweien. Dies im besonderen weil das Zimmer voll geraucht wurde und wie sich im Nachhinein herausstellen sollte auch einige Dinge fehlen sollten.

Zwei Erlebnisreiche und schöne Tage zwischen zwei Freunden die sich in Ihrem Tun und Leben finden und zusammen die Welt entdecken und planen verschwand „Christopher“.
Dieser empfahl sich Frühmorgens am fünften Tag, sowie er zusammen mit Diamond am Vortag dessen Konto leer vorgefunden hatte, mit den Worten: „Ich gehe Frühstück einkaufen,“ ausgerüstet mit diversen von Diamond`s Wertsachen und technischem Besitz und seinen Schuhen und Kleidern, doch sollte er von diesem Einkauf nie zurückkehren.
Was dazu führte das Diamond weder das Hotel bezahlen konnte noch weiterreisen. Worauf sein Gepäck & Telefon als Garantie Weggesperrt wurden im „Hoteu Scorpio“.
Doch dazu mehr in folgenden Berichten.

So oder so - schön ist das Christopher Heute wahrscheinlich bei seiner Familie lebt zu welcher er mit dem Geld und den anderen ergaunerten Besitztümern zurückkehrte.

Abschnitt 19 - wie (ungewollte) Hilfe zum (unbeabsichtigten) Todesurteil werden kann :

Glasklar, es fällt auf wenn wenn ein „niemand“ im Niemandsland plötzlich ein jemand ist. Wenn er aus dem nichts über eine Nikon D5000 mit Objektiven und Ersatzbatterien verfügt. Oder ein neues Mountain Bike fährt, Cash ohne Ende hat, JBL Bluetooth Kopfhörer trägt oder gekleidet ist wie ein Bürger der Oberschicht.

Solch nicht „bewilligtes“ oder „in Auftrag gegebenes“ Verhalten und Auffallen, das musste Diamond traurig feststellen, kann zum Ausschluss aus der „comunnidad“ und so wiederum zum Abschuss oder Verwarnung durch Warnschüsse in Knie oder Hände führen.

Diese Feststellung machte Diamond unglücklich und liess ihn aufhorchen in seinem Verhalten und vorsichtiger werden.
Dies waren neben vielen anderen, in diesem Bericht herausstechenden Umständen, solche welche seinen Jäger erweckten, ihn in seine Mitte stellten und ihn in sein stetiges Verantwortungsbewusstsein in Bezug auf seine Worte, Taten und Gedanken stellten.

Ausgeführt werden die Bestrafungen wie Exekutionen durch die „Pistelieros“ der Favelas.
Wahrgenommen und erlebt hat Diamond diesen Umstand an der Sachlage das drei seiner „Freunde“ nicht mehr auftauchten an Folgetagen nachdem er der Favela Leitung um die Geschehnisse ihn betreffend berichtete in „Ilheus - Bahia Du Brasiu“.

Abschnitt 20 - Tags - Ganggebilde & Struktur :

Diamond realisierte schnell das Ganggebiete mit Tags und Graffitis gekennzeichnet sind. Ebenso mit Kleidungsstücken oder wie man es aus den Ghettos in den USA kennt mit Turnschuhen über Telefonleitungen.

Dies wurde Diamond jäh in den Verstand und Blickwinkel gerufen und gerückt, sprich brannte sich als richtungsweisende Erinnerung ein wie Diamond auf Übergangszonen zwischen Ganggebieten insgesamt drei tote Menschen entdeckte auf seinen Wegen zwischen „Salvador“ und „Ilheus“.
Dies waren und sind Momente welche Diamond so schnell nicht vergessen wird, Mahnfinger welche ihn zur Zügigen Fortbewegung ankurbelten im Moment des Ereignisses.

Die erste Leiche fand er zusammengekauert in einem Seitenkanal eines Flusses hinter einer Metrostation in Salvador.
Das zweite Mal lagen zwei halbverweste Leichen am Strassenrand auf einer Plastikplane zur Schau gestellt als Diamond mit dem Fahrrad passierte.
Was ihn je, wie besagt antrieb, schnell und viel Land zwischen sich und das Ereignis zu bringen.
Dies um sicher zu gehen das er die Gebiete um ein Mehrfaches hinter sich brachte und niemand mehr ihn Wiedererkennen würde.
Die Gangs sind streng hierarchisch geordnet und geführt. Nicht befolgen von Befehlen oder der Rangordnung wird durch Verletzung durch anschiessen oder Exekution abgestraft.

Abschnitt 21 - Pistole gegen Herzschlag :

Wow ja, da blieb Diamond das Herz für einen kurzen Moment stehen und setzte aus. In diesem Moment als ein „Pisteliero“ in „Ilheus“ aus knapp zwei Metern Entfernung auf ihn Schoss mit einer Handfeuerwaffe.
Dieser erleichterte ihn anschliessend auch um einiges seiner Kleidung und seines Gepäckes.
Während er dies tat entschuldigte er sich beiläufig und unter Gelächter für die Schüsse und bemerkte das ihm diese aus versehen aus Müdigkeit und Verdruss der Situation abgegangen seien.
Während er dies tat hüpften ihm gut fünf Patronen scharfe Munition aus der Hand auf den Steinboden und gingen dort Aufschlag um Aufschlag Ihrer Wege.
Der Moment war nicht bloss Schreck oder Schock, es ist nicht das dem Tode ins Auge schauen welches Diamond aufschrecken liessen.

Es ist dieser leere Raum wo das Herz aussetzt und kein einziger Gedanke im Kopf schwirrt, der Moment den man in der Meditation anstrebt. Ist dieser allerdings verbunden mit der Gewissheit das der nächste Moment der Tod sein wird, wie ich ihn in meinem Leben schon knapp zehn Mal erlebt habe, dann ist dieser mit Bitterkeit und einem trockenen Hals verbunden, mit Abschied nehmen und sich losmachen, einem unbeschreiblichen Gefühl von viel Leichtigkeit.

Welcher bis jetzt immer abgerundet wurde von:

Halleluja - ich lebe - Halleluja - ich Lebe

Abschnitt 22 - nicht Religion vs. Rebellion weil weder Illegal vs. Legal da Integral :

Mitten in diesem Rumgeballert und den anderen dazugehörigen Scheissereien, Der Rast- und Raserei, der Freude und dem Leid und sonstigem geistigen und körperlichen Rumgehure und Voltagieren`s auf allen Ebenen.
Jetzt gerade am Swimming Pool des „Nova Vida“ am Swimmingpool sitzend unter Sternen und Mond verurteilt und verdammt Diamond all die dunklen Momente aus seinem Leben.
Dabei wird er begleitet und geleitet von einer brasilianischen Schnulze die da sagt: „eu amo el Sol pro Quelle Ella es la causa de les estreillas“ - was übersetzt soviel heisst wie: „Ich liebe die Sonne weil Sie ist die Ursache für die Sterne.“
Verdammt noch einmal, weder Oben noch Unten, frei Zeit und Raum, keine Phrasen und Texte, Philosophie oder Lyrik sondern pures Überleben und dessen Interessen hatten Diamond über Wochen geleitet und geführt.
Dieses Bewusstsein führte ihn mehr denn je wieder einen grossen Schritt zu sich selbst und Raus aus den Intellektuellen Kartenhäusern in denen der erst Klasse Mensch sich gerne versteckt. Lächelnd lässt Diamond seinen Stift sinken und lächelt ins Licht der Sterne und des Mondes.

Abschnitt 23 - Familie über alles :

Wären die Familie und Bekannten sowie Freunde - im speziellen aber die Mutter von Diamond sowie eine langjährige enge Freundin nicht.
Er hätte zur einen niemals erlebt was er erlebte in den letzten zehn bis fünfzehn Jahren und zur anderen hätte er gerade dieses Abenteuer in Brasilien persönlich teuer zu bezahlen gehabt mit unermüdlichem Überlebenswillen und zähester Ausdauer.
Um hier im Erlebnisbericht anzuknüpfen springe ich aus dem geträumt und gewerweise Diamond`s aus und wir sehen wie es weiterging in und mit „Bahia du Brasiu“.
Klar er würde Leben, allerdings als „Vagabundo“, als Strassenherumtreiber und Köter, und genau so würde er auch behandelt, von Natur, Mensch und Tier.

Freie Reisende sind erfreuen sich keiner grossen Freundlichkeit in „Bahia du Brasiu“ je nach Region und persönlichem Zustand.
Die Natur versorgt einem bei all Ihrer zeitweisen Garstigkeit sehr gut mit Wassert und Nahrung.
Er wäre zum Sandkorn in der Wüste kurz vor dem Sandsturm, zum Wassertropfen im Ozean in Tsunamizeiten und zur Pusteblume im Auge des anziehenden Tornados geworden.

Mit all diesen Gedanken im Kopf, an seinem selbstgezimmerten Schreibtisch sitzend im „Nova Vida“ überlegt sich Diamond was ihm besser gefällt.
Und muss in diesem Moment zugeben das er dies nicht direkt beantworten kann. Allerdings weiss er eines, er fühlt sich „sauwohl“ und „gerettet“, das tägliche Sonnenliegen am Pool und das Essen, die zuverlässige Versorgung mit Zigaretten, schlicht die Abdeckung der Grundbedürfnisse und der Touch Klasse und Luxus obendrauf machen Ihn glücklich und lassen ihn wieder bei sich ankommen und sich sortieren.

Der Dauerstress und die diversen Übergriffe auf ihn, ob persönlicher, gewalttätiger oder sexueller Natur, der Anblick toter Menschen auf dem Weg, die Kugeln die Auf Ihn abgefeuert wurden, die Menschen und Hunde, Macheten und Ketten die Ihn jegten und erlegen wollten.
Die kurzen Nächte, der ständige Marsch und Drang vorwärts zu kommen, die gut 400km nach Salvador in gleissender Sonne und tropischem Regenfall, ohne fremde Hilfe zu schaffen waren ein hochgesteckt Ziel.

Verunmöglicht oder aber, um real zu bleiben, stark erschwerend waren zwei Faktoren. Zum einen die Unfähigkeit sich in der Landessprache zu verausdrucken, als zum anderen Der „Corona“ shut down.

Dörfer wurden mit Erdwällen und gefällten Bäumen abgeriegelt, alle Städte von der „Militaria Police“ abgeriegelt. Nirgends war Zutritt erlaubt, alles war zu und nur ein Weg freigegeben durch die Behörden, die Rückreise nach „Salvador Rodividiario“.

Abschnitt 24 - Die Besuche des Flughafens Salvador & die Schienbeine :

Sei es nach den ersten zwei Abstechern nach „Ilheus - San Miguel“ oder nach dem dritten über „Salvador Rodividiario & Pitaxu“.
Die betreffend meiner Person vorgekehrten Massnahmen wurden stets unverständlicher und undurchsichtiger.
Nach Zusage von Unterstützung durch die Touristenpolizei bei den ersten zwei Rückkehrer folgte die Zusage der Flughafenaufsicht bei der Organisation eines Rücktransportes welche bei Aufgleisung in einem Büro endete mit der Ansage: „dafür sind wir nicht zuständig“. Der vierte Anlauf endete mit Verhaftung durch die Militärpolizei, Gefangenentransport auf einen Posten in der Stadt und Retourverfrachtung, nach lockerer Stimmung und Gelächter auf dem Posten, an den Flughafen. Dort drohte der zuständige Tourist Service mit Wegweisung, organisierte aber Schlussendlich doch wiederwillig einen Transport zur Botschaft, welche nicht helfen wollte, und von dpa zu einer Western Union.
Nach dem vierten Anlauf hatte Diamond dermassen eine Wut im Bauch das er seinen 10cm Dicken Bambus Gehstock viermal mit seinen Schienbeinen durchbrach (Shaolin Iron legs)  bevor er sich zu Fuss Richtung Salvador machte.

Abschnitt 25 - Die Bekenntnis zur Plejader-Gemeinschaft & Ihre Wirkung :

Wie im Vorangehenden Kapitel beschrieben durchquerte Diamond nach der Ankunft am Flughafen in Salvador, ohne Bargeld oder Verbindung zur Aussenwelt, eine Dünen- und Djungelregion und gelangte da nach zwei Stunden Fussmarsch und Umpacken in ein Dorf.
Beim Durchqueren des Dorfes begegnete er einem Rastafari Paar. Er stellte sich ungeniert und direkt als Xos vor, zugehörig der Plejaden Gemeinschaft. Darauf wurde er sehr herzlich willkommen geheissen und mit offenen Armen willkommen geheissen. Ihm wurde Unterkunft und Unterstützung angeboten.
Die Bekenntnis löste Freude und Verbundenheit aus.
Diamond schlug allerdings aus, wohlwissend das die Reise weit sein würde zu Fuss nach Ilheus.

Abschnitt 26 - das Wasser und der Alligator :

Auf eben diesem ersten Abstecher vom „Flughafen Salvador“, mit der Zielgebung Ilheus (3-400km), welcher bloss in die Stadt Salvador führen sollte und von dort in ein beinahe nicht mehr überschaubares Chaos, hatte einige magische Momente zu bieten. Momente in und mit der Natur.
Am Punkte angekommen wo die Batterien seiner Handys leer waren und Diamond seinen Weggefährten Kano über fünf Stunden nicht erreichen hatte können, entschied er sich zum Fussmarsch Richtung Ilheus.
Dies weil die subtropische Umgebung ein Garant für Essen und trinken zu sein schienen. Und die Strandlinie die Fadenführende stellte.
Als erstes kam Diamond nach ein paar Sanddünen und Hügeln an eine Oase mit grossen Kokospalmen und einem kleinen See, es erwarteten Ihn Eindrücke wie er Sie nur aus Filmen und Büchern kannte bisher.
Und siehe da, platsch, krabbeln und schon war er weg der kleine Alligator, er konnte gerade noch den Schwanz zischen sehen im Wasser.
Dankbar machte er dort unter den Palmen eine Pause, füllte seine Wasserflaschen, badete und gönnte sich eine Ruhepause in der Oase.
Die Kokosnüsse der Palmen, die Kakteenbeeren, andere Früchte, alles konnte Diamond essen und das Wasser trinken.

Abschnitt 27 - Die Freundschaft mit Danjalu dem grossen :

Wie Diamond in Salvador Pitaxu deponiert wurde im Asylantenheim durch die Polizei sollte es zu einer leider nur kurzen aber sehr schönen und wahrhaftigen Freundschaft kommen zwischen Diamond und Danjelu dem Grossen.
Die Gemeinschaft welche streng nach „christlichen“ Werten (?) geführten Gemeinschaft im Asylantenheim umfasste gut 20 Gäste und 10 Betreuungspersonen. Zusammen beteten sie wuschen Ihre Kleider von Hand und schliefen in Gemeinschaft Zimmern. Nach und nach fassten die Menschen im Heim Vertrauen zu Diamond und begannen Freude an ihm zu haben. Sie begannen sich ihm vorzustellen und ihn zu begrüssen. Während einer durch sein Tun und Handeln hervorstechen sollte. Das indem er ihn neutral und wohlwollend im Alltag und bei seinen Besorgungen begleitete und unterstützte.
Sei dies beim Kauf von neuen Schuhen und anderen Alltagsdingen oder zwiegesprächen über Gott und die Welt.
Leider schaffte es Diamond nach seinem Besuch von Ilheus, mit der Absicht dort einen Teil seiner „verlorenen“ Dinge wiederzubeschaffen, Corona bedingt nicht mehr zurück nach „Salvador“ und „Danjelu dem Grossen“.

Abschnitt 28 - Der Hohn zum Lohn - Doch obschon :

Bis zu dem Tage wo Diamond im „Nova Vida“ eingeliefert wurde, wie sich herausstellen sollte, einer Drogenentzugsklinik, wo er mit seinen Medikamenten versorgt wurde und zur Ruhe finden durfte nach seinen unentwegt sich ereignenden Erlebnissen, schien ihm seine Reise nach Brasilien der blanke Hohn.
Doch das „Nova Vida“, wie der Name schon besagt, sollte dieses Urteil ändern.
Wie Diamond zum Schluss kam: „Der Hohn zum Lohn?“
Nun das ist nicht kompliziert und einfach in Worte zu fassen.
Die Erfahrung in „Bahia Du Brasiu - Brasilien“ zeigte unmissverständlich und Fadengerade auf das es fundamental unangebracht ist, aufbauend auf (Insider) Suzi 101, zu helfen wenn nicht aus- und nachdrücklich um Hilfe und Unterstützung gebeten wurde. Wie die Faust eines 150kg topfitten Schwergewichtboxers mitten in die Fresse eines 60kg Leichtgewichtes, oder eher gar ein Lebercut.
Doch obschon_
Das „Vida Nova“ brachte da schon neue Schattierungen und Farben mit ins Spiel. Alles bloss und einzig erreicht und lanciert von der Mutter Diamonds welche den Aufenthalt finanzierte und ermöglichte.
Sie holte Diamond auf diesem Wege von der Strasse und ermöglichte ihm tiefes Auf- und Durchatmen.
Die finale Rettungsaktion bei welcher Diamond über einen dreitägigen Autotransport von der Klinikleitung nach „Sao Paulo“ an den Flughaffen begleitet wurde räumte definitiv auf mit allen Zweifeln und Ängsten betreffend der Versorgung Diamonds und dessen Rückreise in sein Heimatland, die Schweiz.
Das „Nova Vida“ änderte seine Sicht wahrhaftig indem es ihm neues Leben einhauchte und ihm wunderbare Momente von Vertrauen, Glauben und Vertrauen schenkte.
Es wurden wunderbare Freundschaften geschlossen und Geschenke empfangen. Es war alles in allem ein Feuerwerk an positiven Momenten und Erfahrungen.

Abschnitt 29 - Verhaftungen & Verhöre - Deportation zum Lohn :

Schnell lernte Diamond das Verhaftungen und Durchsuchungen Durch die „Policia Militaria“ immer von einer Ausschlaggebenden Eigenschaft gekennzeichnet waren. Diese Eigenschaft ist eine geladene und entsicherte Schusswaffe welche auf einem gerichtet ist und zielt.
Dies beunruhigte Diamond aber in keinem Moment da er sich sicher war das kein Polizist dermassen nervös und zugedröhnt war wie der „Gangster“ welcher in den Favelas von Ilheus auf ihn geschossen hatte und er absolut unschuldig.
Verhaftet und abgeführt wurde er viermal insgesamt. Was auf alle Vorfälle zutrifft sind die geladenen Waffen und die undurchsichtigen bis komischen Vorgehensweisen der Polizei.
Diese sind Diamond bis zum heutigen Tage ein Rätsel.
Neben der Deportation durch die Spezialeinheit nach „Salvador Pitaxu“ mit dem Angebot zur Einbürgerung als politischer Flüchtling, waren noch so einige andere schräge Verfahren der Polizei angesagt.
An einem Tage Diamonds Tour von Ilheus nach Salvador wurde er am Strassenrand von der Polizei aufgegriffen. Er wurde auf einen Posten gebracht und erhielt dort ein Zimmer und Verpflegung. Ihm wurde versichert das er als nächstes nach „Salvador Rodividiario“ gebracht werden würde. Auch wurden ihm neue Kleider geschenkt von der Polizei.
Der Transport am Folgetag endete allerdings mitten auf einer Dschungelstrasse, ausgestattet mit einem „Krebskescher“ voller Limonen (Ergänzung gut fürs Bild).
Eine andere Deportation folgte auf das erfolgreiche Erreichen einer Fischersiedlung der Stadt „Itacare“ auf dem Wasserweg. Dort wurde Diamond erneut aufgegriffen und verhaftet und anschliessend zurück an den Aussencheckpoint in den Hügeln über der Stadt verfrachtet, gut 300km von seinem Ziel „Salvador“ entfernt.
Dort informierte man ihn darüber das er nur und ausschliesslich in Salvador erhalten werde. Dieses erneute scheitern auf seinem Weg hinein in eine Stadt auf der Suche nach einer Western Union und Verbindung zu Internet und so zu seinen Freunden und Bekannten führten dazu das Diamond seinen Mannsgrossen Mammut Rucksack an einer versteckten Stelle im Dschungel vergrub.

Auch hier schliesst einer der Wundermomente des „Nova Vida“ an. Einer der Freunde den Diamond dort gewann überzeugte die Klinikleitung von der Wahrheit der Erzählungen Diamonds worauf Sie diesen gemeinsam über einen Tagesausflug zusammen wiederbeschafften.

Abschnitt 30 - Die Gitarre & der Verrat :

In „Salvador Pitaxu“ sollte auch eine Beziehung Durch das unbarmherzige Beetreuuerpack des Asylantenheimes kaputtgemacht und in die Brüche geführt werden. Dies kam auf einfachem Wege zustande und zwar wie folgt.
Diamond entschied sich, aus in diesem Bericht bereits ausgeführten Gründen, die Anlaufstelle für ein paar Tage zu verlassen. Bei der Verabschiedung wurde ihm eine „Viola“, eine Gitarre mitgegeben.
Eine Gitarre welche es in sich haben sollte. Zum Zeitpunkt des Abschiedes hatte er seinen ersten guten Freund gefunden, Pitaxu, den Obersten des Stadtviertels. Und um genau um diese Freundschaft und diese Person dreht sich diese Geschichte.
Pitaxu hatte Diamond ins Herz geschlossen und bot ihm Unterkunft, Verpflegung und Versorgung an. Unentgeltlich und von Herzen. Sie umarmten sich und versprachen sich ewige Freundschaft.
Die Aufseher der Anlaufstelle bemerkten dies unwillig Ihrerseits natürlich ebenfalls.
Mit der Grosszügigen Geste der „Viola“, der Gitarre als Mitgift beim Abschied, sozusagen als Wegbegleiterin Diamonds, sollten Sie die Beziehung der beiden erfolgreich zerstören und untergraben.
Denn auch wenn Diamond die Gitarre von seinem dreitägigen Marsch an den Flughafen „Salvador“ und wieder zurück wieder mitbringen sollte. Empfangen wurde er in der Auffangstelle von einem Schlag eines Elektroschockes ins Gesicht und von „Pitaxu“ am Strand daraufhin mit Wut und Gefluche, den wie sich herausstellen sollte war die „Viola“ Besitz von niemand anderem als ihm.
Er unterstellte Diamond böse Absicht und Diebstahl, leider blieb diese Auseinandersetzung bis zum heutigen Tage ungelöst.

Abschnitt 31 - Der Weg ist steinig doch das Schuhwerk fest - die Zusammenbrüche :

Auf seiner Abenteuerreise durch das durch und durch korrupte und kriminelle „Bahia du Brasiu“ zwischen „Ilheus“ und „Salvador“ hatte Diamond drei physische Zusammenbrüche. Über genau diese will hier berichtet werden.
Der erste war in „Salvador Pitaxu“ nach der Rückkehr vom „Flughafen Salvador“ ins Asylantenheim. Diamond verlor seinen Weg zur Kirche weil er falsch abbog und irrte im Vorquartier umher. Sein Rucksack war schwer, es war späte Abendstunde und er hatte Hunger und Durst. Seine Beine wollten ihn nur noch halbwegs tragen und seine Sinne begannen ihm immer weniger gut zu gehorchen. Nach einer guten Stunde des umherirren brach er stumm und wortlos in einer Ausgehmeile des Quartiers zusammen. Er wurde mit Wasser versorgt was ihm die Kraft gab sich in einen nahegelegnen Park zu schleppen um dort ein paar Stunden Ruhe zu finden.
Der zweite Zusammenbruch folgte auf die Hetz- und Treibjagden Bauern welche Diamond von Ihrem Land und aus ihrer Landschaft - hin bis zu einer angrenzenden Hauptstrasse trieben. Dies über zwei bis drei Stunden und zu einem Zeitpunkt als Diamond schon beinahe nicht mehr gehen konnte. Doch Macheten, Motorräder, Ketten und Stöcke trieben ihn an weiterzugehen.
Denn sich zu Tode erschöpft mit einem Mob von an die 30 Personen anzulegen versetzte Diamond in Ungute und eher mulmige Gefühle den Zuversicht, obwohl er (vor allem aus Todesangst - unwissend um die Absichten des Mobs) immer wieder versucht war.
Als ihm dann die Beine versagten endete dies nicht wie erwartet in der hinterhältigen Abschlachtung sondern im Erhalt eines Essens und Wasser.
Der dritte Zusammenbruch wurde verursacht durch den Madenbefall des linken Ohres von Diamond. Um die 30Stück hatten sich dort eingenistet, und nach drei Spitalaufenthalten sollte es Diamond dann gelingen die letzten 13 zu entfernen.
Maden welche sich durch die Gehörgänge und das umliegende Gewebe seines frisch operierten Ohres frassen.
Abgefangen wurde dieser Zusammenbruch durch die Polizei und Kaju - den damaligen Weggefährten von Diamond.

Abschnitt 32 - Die fünf Besuche der Favelas in Ilheus :

Fünf Mal besuchte Diamond eine Favela in „Ilheus“. In drei Fällen davon wurde er wieder und wieder beraubt. Einmal blieb es bei einem verbalen Austausch und ein paar gemeinsamen Bier. Beim fünften und letzten Mal verkauft Diamond ein Handy für kleines Geld um sich dann in den Favelas Essen und Verpflegung für sein Lager am Strand zu kaufen.
Auch bei den ersten drei Besuchen unterhielt sich Diamond mit der Favela Leitung. Einer festeren, leicht untersetzten Frau. Welche gnadenlos und berechnend die Zügel in der Hand hielt und über Ihre Leute verwaltete.
Dies musste Diamond spätestens beim Verkauf des Handys feststellen.
Die Male wo er beraubt wurde verliefen immer ruhig und friedlich. Er wurde einfach nach Strich und Faden beschissen.
Dies unter Mottos wie: „ darf ich das Mal ausleihen, mal anschauen, möchtest Du das tauschen oder ich bringe Dir x und y dafür.“
Die Begegnungen in den Favelas waren bis auf die erste wo auf mich geschossen wurde und mir meine Nikon d 5000 abgenommen wurde immer konstruktiv und von Freude, aktivem Austausch und Freude und gemeinsamen Abenteuern begleitet.
Den unbehelligten Raub und das Versteck der Kamera verzeigte Diamond beim fünften Besuch der Favelas direkt bei der Favela Leitung worauf der betroffene Gangster abkommandiert und in Begleitung in sein Haus eskortiert wurde. Darauf sah ihn Diamond nicht wieder.
Anschliessend machte sich Diamond mit einem im Favela „gezockten“ Fahrrad unterwegs Richtung „Itacare“ und „Salvador Rodividiario“

Abschnitt 33 - die Strandhütte :

In Ilheus hatte sich Diamond sich in seiner Not eine Notunterkunft erschaffen. Eine Strandhütte. Er hatte sich einen Platz am Strand in der Nähe des Hafens ergattert. „Bezahlt“ hatte er diesen mit zwei externen Festplatten und einer Tasche Wertsachen welche ihm Teils abgeschnorrt, teils geraubt wurden.
Die Hütte baute er selber aus Naturmaterialien und Materialien aus Baumulden und vom Strassenrand.
Schlaf sollte er aber in dieser Unterkunft nie wirklich finden. Bedingt durch Moskitos und wiederkehrendem Regen.
Zusätzlich verunsichert wurde er durch auffinden einer grossen Tasche mit Kleidern und Schuhen welche schwer nach Raub, Überfall wenn nicht Totschlag roch.

Abschnitt 34 - Spital und Aufenthalt

Nach seinen unentwegten und nicht enden wollenden Abenteuern in „Ilheus“ und „Salvador“, abgemagert doch topfit, bedingt durch das ewige laufen und Radfahren, endete Diamond wie schon angetönt, drei Mal im Spital. Dies ist besonders erwähnenswert weil ein jeder Aufenthalt mit enormen und brachialen Schmerzen verbunden war. Auf gut schweizerduetsch „jeder Viehdoktor geht ein x-faches behutsamer mit seinem Vieh um“ als die Ärzte es in „Bahia“ mit Diamond taten.
Und wie zuvor im Reisebericht bereits beschrieben sollte es Diamond selber sein welcher die letzten 13 Maden entfernen sollte aus seinem Ohr.
Dies Behilft eines Kopfverbandes, eines Watteaus, Alkoholgel und Pinzette.

Abschnitt 35 - die Friedenspfeife in Crackies Händen

Der Weggefährte und Chaosschmied Karo hatte Diamond, zusammen mit seiner Lebensgefährtin Laisa eine indianische Friedenspfeife überreicht. Diese wurde Diamond aber dann bei seiner Erstbegegnung mit den Favelas in Ilheus von „Gangstern“ abgezockt.
„Crack“ für den Weltfrieden sozusagen, denn dazu werden in den Favelas die Pfeifen benutzt.

Abschnitt 36 - Der Krieg der Anführer/innen und der Joker

Bei seinem ersten Abstecher in die Favelas, wie Dir als Leser dieses Berichtes mittlerweile ersichtlich sein sollte, lief einiges dumm und krumm.
Begleitet und beschlossen wurden diese Ereignisse mit Begegnungen mit „Drugados“ - einer „Crack Hure“, der Begegnung mit dem „Jocker“ dem Bruder der Favela Leitung und dem zukünftigen Anführer „Ricardo“.
Der „Jocker“ war im wahrsten Sinne eine unheimliche Erscheinung.
Dies weil nach Bekanntschaft und Zuweisung einer Unterkunft in welcher Diamond seine Kamera gestohlen werden sollte, weshalb er diese auch mitten in der Nacht verlassen sollte um dann Ricardo auf der Strasse anzutreffen.
Begegnete Diamond beim verlassen der Favela an einer Tankstelle ein zweites Mal.
Dieses Mal war dieser aufgebracht und und zugelost bis zum Überlaufen. Der „Joker“ wollte wissen weshalb Diamond seine Einladung ausschlug und beabsichtigte die Favela zu verlassen. Worauf dieser klar und verwegen antwortete weil er ein Egoist sei, ein Selbstdarsteller und Manipulator. Worauf drei schwarze Limousinen angebraust kamen mit düsteren Gestalten welche auf Platz preschten. So dass Ricardo Diamond zu verstehen gab aufzustehen was glücklicherweise dazu führte das beide unbehelligt davon spazierten. 

Abschliessend und im speziellen :

Ich bin unheimlich dankbar diese Reise körperlich unbeschadet überstanden zu haben. Ganz besonderer Dank gilt meiner Mutter welche dies ermöglicht hat. Auch dem Spital „Nova Vida“ gilt speziell zu danken sowie den wunderbaren Menschen und Betreuer/Innen dort. Es war ein völlig unerwartetes Abenteuer und meinerseits ein absolutes unterschätzen der Gefahren der Strasse in „Bahia du Brasiu“ und der Favelas. Gott war immer da, das musste ich, auch wenn teils unwillig eingestehen. Danke.


 

 

Kommentare: 7
  • #7

    so viele Gemeinsamkeiten (Freitag, 24 Mai 2019 22:51)

    https://www.healing-coaching.ch/
    Layout sehr ähnlich zu deinem und Ideen noch in Bearbeitung...
    vielleicht wäre ja da eine Zusammenarbeit möglich. Wäre schön für dich.
    https://www.wildniserleben.ch/

  • #6

    Sämi Cäsh & das Spass Pedal (Dienstag, 26 Februar 2019 20:50)

    Bald folgen neue Einträge und Updates - freu mich schon auf eure Beitröge und Anregungen - die Begegnungen mit euch und den Austausch - Sali zäme

  • #5

    Tobias (Montag, 25 Februar 2019 03:14)

    Danke für die bereichernden Zeilen �

  • #4

    Es gilt die Datenschutzerklärung | monschein (Dienstag, 05 Februar 2019 20:45)


    Nicht der äußere Mensch, sondern der innere hat Spiegel nötig. Man kann sich nicht anders sehen als im Auge eines fremden Sehers.

    Jean Paul (1763 - 1825), eigentlich Johann Paul Friedrich Richter, deutscher Dichter, Publizist und Pädagoge

    Der Spiegel ist ein Beichtvater, der den Mund hält.

    Anne Louise Germaine de Staël (1766 - 1817), genannt Madame de Staël, aus der Schweiz stammende französische Schriftstellerin, berühmt durch ihre geistreiche Eloquenz, führte einen bedeutenden Salon und nahm aktiv teil am politischen und intellektuellen Leben ihrer Zeit

    Ich habe alle meine Spiegel abgeschafft, weil sie die Frechheit haben, mein Gesicht, das doch einzig in seiner Art ist, zu verdoppeln.

    Johann Nepomuk Nestroy (1801 - 1862), österreichischer Dramatiker, Schauspieler und Bühnenautor

    Ein Spiegel ist besser als eine Reihe Ahnenbilder.

    Wolfgang Menzel (1798 - 1873), deutscher Publizist, Bühnenautor, Dichter und Herausgeber mehrerer Literaturblätter

    Der Mensch, der in den Spiegel schielt, erwartet stets ein besseres Bild.

    © Erhard Horst Bellermann (*1937), deutscher Bauingenieur, Dichter und Aphoristiker

    Quelle: Bellermann, Veilchen, so weit das Auge reicht. Gedanken um Gedanken, 2000

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  • #3

    de Tobi (Mittwoch, 23 Mai 2018 01:39)

    schade das ich hier nur selbstgespräche führe :-)))) ach ne - ne olle dolle Realitätsspiegelung... oder wat ?

  • #2

    Willhelm Tell (Freitag, 27 April 2018 09:22)

    es zieht eine Brise auf welche vermuten lässt das der Tobias bald wieder nach Reisen geht - nach Nepal hab ich gehört könnts gehen...
    bin ja Mal gespannt dann...

  • #1

    Samuel Cash (Donnerstag, 12 April 2018 17:14)

    Das ist voll nicht mehr aktuell - Nachtrag folgt �‍♂️��‍♂️